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Long Term Evolution
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Long Term Evolution (kurz LTE, auch 4G) ist eine Bezeichnung fĂŒr den Mobilfunkstandard der vierten Generation. Eine Weiterentwicklung heiĂt LTE-Advanced bzw. 4G+.
Da UMTS trotz Weiterentwicklung an seine technischen Grenzen gekommen war, ĂŒberarbeitet die 3GPP das Radio Netzwerk und Kernnetz komplett. FĂŒr die Luftschnittstelle entschied man sich fĂŒr Orthogonal Frequency Division Multiplexing (OFDM), um z. B. flexibler Bandbreiten zu realisieren und Probleme mit Fadingeffekten bzw. Multipatheffekte zu minimieren.
Ein weiterer Unterschied ist das Kernnetz, das in LTE ein reines IP-Netz ist und inzwischen auch fĂŒr SprachĂŒbertragung (VoLTE) verwendet wird.
Die Anforderungen an die EndgerÀte (Englisch: user equipment [UE], z. B. Mobiltelefone) waren von Anfang an erhöht (wie z. B. MIMO).
Das LTE-Netz wird immer weiter entwickelt und neue Features realisiert.
Mit bis zu 1200 Megabit pro Sekunde sind je nach Empfangssituation und vorhandener Bandbreite deutlich höhere Downloadraten als bei Àlteren Standards möglich.
Der von LTE-Mobilfunkanbietern dafĂŒr genutzte Frequenzbereich liegt zwischen 700 MHz und 3.600 MHz (aktuell genutzt 800â2.600 MHz).
Contents
âą Geschichte
âą Voice over LTE
âą CSFB
âą Notrufe
âą Technische Daten
⹠FrequenzbÀnder
âą Deutschland
âą Ăsterreich
âą Schweiz
âą Spanien
âą Weltweit
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Geschichte
Ein VorlĂ€uferkonzept zu LTE wurde von Nortel unter dem Namen High Speed OFDM Packet Access (HSOPA) vorgestellt. LTE verwendet Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing-Techniken (OFDM) sowie Multiple-Input/Multiple-Output-Antennentechnologie (MIMO). Die Funkschnittstelle ist in Standard E-UTRA festgelegt, die Architektur von LTE ist rein paketorientiert und im Evolved Packet System (EPS) beschrieben. Die geringen Latenzzeiten bei LTE erlauben die Ăbertragung von Sprachdiensten (VoIP) und Videotelefonie ĂŒber das Internetprotokoll sowie den Einsatz zeitkritischer Anwendungen wie zum Beispiel Online-Spiele.
Mit dem VorgĂ€nger UMTS waren schon relativ hohe DatenĂŒbertragungsraten möglich, es wurde aber erwartet, dass der Bedarf an mobilen Internetdiensten weiter steigt. Im Gegensatz zur alternativen Technologie WiMAX sollte LTE den Mobilfunkanbietern einen kostengĂŒnstigen evolutionĂ€ren Migrationspfad von UMTS ĂŒber HSxPA zu LTE ermöglichen. LTE unterstĂŒtzt im Gegensatz zu UMTS verschiedene Bandbreiten (1,4; 3; 5; 10; 15 und 20 MHz) und kann so flexibel in unterschiedlichen zukĂŒnftigen Spektren eingesetzt werden. OFDM ermöglicht dabei durch eine gröĂere Anzahl an UntertrĂ€gern, die Bandbreite einfach zu skalieren. Bei 20 MHz (entspricht laut Standard der Benutzung von 1200 UntertrĂ€gern) sollen Spitzendatenraten von 300 Mbps im Downlink und 75 Mbps im Uplink mit Latenzzeiten unter 5 ms erreicht und so die langfristige KonkurrenzfĂ€higkeit von UMTS-Systemen gesichert werden. Im Uplink wird mit SC-FDMA (DFTS-OFDMA) ein OFDMA-Ă€hnliches Zugriffsverfahren verwendet, das sich durch eine geringe Peak-to-Average-Ratio (PAR) auszeichnet.
In der ersten Version von LTE (Release 8) werden fĂŒnf Terminalklassen mit unterschiedlichen Datenraten zur VerfĂŒgung stehen. Obwohl die höchste Klasse mit 4x4 MIMO und 64-QAM-Modulation die erwarteten Datenraten von 300 Mbps im Downlink und 75 Mbps im Uplink erfĂŒllt, werden die ersten Terminals wohl deutlich geringere Datenraten zur VerfĂŒgung stellen und nur mit 2x2 MIMO im Downlink und ohne 64 QAM im Uplink arbeiten. Alle Terminals mĂŒssen eine Bandbreite von 20 MHz unterstĂŒtzen.
Siemens Networks, hatte bereits im September 2006 zusammen mit der Nomor Research GmbH erstmals einen Emulator eines LTE-Netzwerks mit Live-Applikationen gezeigt. Im Downlink wurden dabei zwei Nutzer mit einer HDTV-Anwendung vorgefĂŒhrt, wĂ€hrend im Uplink eine Live-Gaming-Anwendung gezeigt wurde.cite-ref-1[1] Im Dezember 2006 wurde dann auf der ITU Telecom World in Hongkong der weltweit erste LTE-Demonstrator gezeigt. Nach Erweiterung des Demonstrators wurden im Mai 2007 in einem Experiment in der MĂŒnchner Niederlassung von Nokia Siemens Networks erfolgreich Daten mit bis zu 108 MBit/s im Upstream ĂŒber ein LTE-Netz ĂŒbertragen. Diese Datenrate konnte durch die Verwendung von âVirtual MIMOâ- beziehungsweise SDMA-Technologien erreicht werden. Dabei konnten 2 kooperierende LTE-EndgerĂ€te, bestĂŒckt mit je einer Sendeantenne, gleichzeitig im selben Frequenzband Daten im Uplink ĂŒbertragen. Unter Verwendung entsprechender MIMO-Algorithmen können die ĂŒberlagerten Datenströme durch ihre rĂ€umliche âDistanzâ separiert werden.cite-ref-2[2] Mit Einsatz dieser Technologie hielt das Unternehmen Nokia Solutions and Networks den Geschwindigkeitsrekord im Downlink von 1,3 GBit/s.cite-ref-3[3]
Auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona zeigte Ericsson 2008 erstmals eine Ende-zu-Ende-Verbindung mit LTE auf kompakten MobilgerĂ€ten. Es wurden Datenraten von 25 MBit/s im Uplink und Downlink demonstriert.cite-ref-4[4] Im MĂ€rz 2008 wurden in einem Feldtest von NTT DOCOMO 250 Mbps demonstriert.cite-ref-5[5] Ende 2008 wurde von LG ein LTE-Chip vorgefĂŒhrt, welcher Datenraten von 60 Mbps erreicht, was etwa dem Achtfachen der HSDPA-Cat8-Datenrate von 7,2 Mbps entspricht.cite-ref-6[6]
Der Plan der 3GPP-Standardisierung war es, Ende 2009 den ersten kommerziellen Standard zu verabschieden. Nach Inter-Operability-Tests und weiteren Feldtests 2009 wurde fĂŒr 2010 der Aufbau der ersten Netze erwartet.
Am 14. Dezember 2009 wurden die ersten kommerziellen LTE-Netzwerke von TeliaSonera in Stockholm und Oslo in Betrieb genommen. In der ersten Ausbaustufe erreichten sie eine Downstream-Datenrate von 100 MBit/s und eine Upstream-Datenrate von 50 MBit/s.cite-ref-7[7] Im Laufe des Jahres 2010 sollten durch TeliaSonera die 25 gröĂten schwedischen und vier gröĂten norwegischen StĂ€dte mit LTE-Netzen versorgt werden.cite-ref-8[8] Im MĂ€rz 2012 versorgte TeliaSonera bereits 100.000 Nutzer mit LTE.cite-ref-9[9]
In Deutschland ging die Versteigerung der zur Nutzung fĂŒr LTE geplanten Frequenzlizenzen Ende Mai 2010 zu Ende. Die deutschen Netzbetreiber gaben insgesamt 4,4 Milliarden Euro fĂŒr die Lizenzen aus.cite-ref-10[10] Die drei Netzbetreiber Telekom Deutschland, Vodafone und TelefĂłnica Germany (O2) starteten anschlieĂend Tests, um Erfahrungen mit dem Betrieb von LTE zu gewinnen.
Am 30. August 2010 nahm die Deutsche Telekom den ersten LTE-Sendemast in Kyritz (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) in Betrieb.cite-ref-11[11]cite-ref-12[12] In Ăsterreich nahm die Mobilkom Austria am 19. Oktober 2010 in Wien sowie T-Mobile Austria in Innsbruck den kommerziellen LTE-Betrieb auf.cite-ref-13[13]
Vodafone bot seit dem 1. Dezember 2010 als erster deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber LTE fĂŒr Endkunden in Kombination mit einem LTE-Surfstick an.cite-ref-14[14] Seit dem 15. MĂ€rz 2011 bot Vodafone auch LTE-Tarife mit Telefonie / Telefonanschluss an,cite-ref-15[15] es handelte sich dabei um Voice-over-IP. Vodafone und die Deutsche Telekom veröffentlichten seit April 2011 detaillierte Informationen ĂŒber die mit LTE versorgten Gebiete in ihren LTE-Netzabdeckungskarten.cite-ref-16[16] Die EinfĂŒhrung von LTE in Ballungsgebieten und GroĂstĂ€dten war ab Sommer / Herbst 2011 geplant. Köln wurde als erste Stadt seit Juli, DĂŒsseldorf seit September 2011 mit LTE versorgt.cite-ref-17[17] Die TelefĂłnica Germany startete mit der Marke O2 ihr Angebot Anfang Juli 2012 in den ersten GroĂstĂ€dten Dresden und NĂŒrnberg.cite-ref-18[18]
Ende 2012 hatte die Deutsche Telekom mit LTE um 1800 MHz 100 StĂ€dte in Deutschland erschlossen. In diesen Gebieten war es möglich, mit bis zu 100 Mbit/s mobil im Internet zu surfen, wĂ€hrend mit 800 MHz lĂ€ndliche Gebiete versorgt wurden. Seit 2015 wurde LTE zudem in einer Hybrid Access Technik zur Verbesserung der Bandbreite von FestnetzanschlĂŒssen in lĂ€ndlichen Regionen eingesetzt.
Vodafone versorgte 160 gröĂere StĂ€dte mit LTE im 800-Megahertz-Spektrum. Im September 2013 erreichte Vodafone bundesweit mit 5.600 Basisstationen eine Netzabdeckung von 66 Prozent.cite-ref-19[19] Im Mai 2015 gab es bekannt, mit seinem LTE-Netz 77 % der Bevölkerung sowie ĂŒber 73 % der deutschen FlĂ€che zu erreichen.cite-ref-20[20]
O2 versorgte bis Mitte 2013 etwa 11 gröĂere BallungsrĂ€ume mit LTE und benutzte dabei die Frequenzen um 800 MHz, die vereinzelt um LTE-Zellen im 2600-MHz-Bereich ergĂ€nzt wurden. Mittelfristig wollte O2 ein deutschlandweites LTE-Netz auf 800 MHz aufbauen. Im Jahr 2013 war die EinfĂŒhrung von Voice over LTE (VoLTE) geplant. O2 nutzte das Glasfasernetz der Telekom, um die Daten aus dem LTE-Netz weiterzutransportieren.cite-ref-21[21]
FĂŒr das Jahr 2013 planten sowohl die Deutsche Telekom, Vodafone als auch O2 ihr LTE-Netz weiter auszubauen. Ab MĂ€rz 2014 wurde LTE fĂŒr alle Kunden im E-Plus-Netz freigeschaltet.cite-ref-22[22] Ende Juni 2016 schaltete TelefĂłnica das LTE-Netz des von ihr ĂŒbernommenen E-Plus wieder ab und begann mit der AbrĂŒstung.cite-ref-23[23]
Vodafone kĂŒndigte fĂŒr die zweite HĂ€lfte 2013 die Erweiterung des LTE-Netzes um die UnterstĂŒtzung der Category 4 GerĂ€tecite-ref-24[24] (kurz LTE Cat4) an. Damit sollten bei entsprechenden EndgerĂ€ten Download-Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s möglich sein. ZunĂ€chst sollten die Basisstationen in DĂŒsseldorf, Dortmund, Dresden und MĂŒnchen entsprechend aufgerĂŒstet werden. Mitte November 2013 starteten O2 und Vodafone unabhĂ€ngig voneinander erste Feldexperimente mit LTE Category 6 in ihren Netzen, wodurch eine maximale Download-Geschwindigkeit von 225 MBit/s erreicht werden sollte. WĂ€hrend O2 eine LTE-Funkzelle in MĂŒnchen mit der neuen Technologie ausrĂŒstete, stellte Vodafone im Umfeld der Technischen UniversitĂ€t Dresden LTE-Advanced mit Carrier Aggregation bereit.cite-ref-25[25]
Voice over LTE
â
Hauptartikel
:
VoLTE
Voice over LTE, kurz VoLTE, bezeichnet die paketbasierte Telefonie ĂŒber das IP Multimedia Subsystem im LTE-Netz. In der Anfangsphase wurde LTE als reiner Datendienst eingefĂŒhrt, Telefonie war vorerst nicht geplant. In Deutschland fĂŒhrte Mitte MĂ€rz 2015 Vodafone Deutschland als erster Netzbetreiber den Telefoniedienst im Netz der vierten Generation ein.cite-ref-26[26] Kurz darauf folgte TelefĂłnica mit der UnterstĂŒtzung ihrerseits im O2-Netz. Als letzter Netzbetreiber fĂŒhrte die Telekom Deutschland Anfang 2016 den Dienst ein.
Die Vorteile der VoLTE-Technologie liegen in einem zĂŒgigen GesprĂ€chsaufbau und der Möglichkeit, die SprachqualitĂ€t durch breitbandige Codecs wie AMR-WB (Vermarktung als HD-Voice) oder EVS im Vergleich zur Telefonie ĂŒber GSM oder UMTS zu steigern. Auf Seiten der Netzbetreiber kann das Spektrum effizienter genutzt werden; bei gleichzeitiger Steigerung der QualitĂ€t.cite-ref-27[27]
| Technologie | GSM/UMTS | LTE (CSFB) | VoLTE | WiFi Calling |
|---|---|---|---|---|
| Paket-basiert | nein | nein | ja | ja |
| Rufaufbauzeit | 5,47 s | 8,8 s | 1,96 s | 1,18 s |
Werte ermittelt durch eigenen Test vom Telekom-Mobilfunknetz ins Telekom-NGN-Festnetz mit Apple iPhone 8
CSFB
UnterstĂŒtzt ein GerĂ€t kein VoLTE, befindet sich aber zum Zeitpunkt des Initiierens oder Annehmens eines Telefonates im LTE-Netz, so wird ein sogenannter Circuit Switched Fallback (CSFB) vollzogen. Dem UE wird im Layer3 mitgeteilt wohin es wechselt soll, z. B. in ein verfĂŒgbares GSM-, UMTS-Netz, um dort den Anruf âanzunehmen oder abzusetzenâ. Dies kostet Zeit, weswegen die Rufaufbauzeiten bei einem CSFB drastisch ansteigen (siehe Tabelle).cite-ref-28[28]
Notrufe
In Deutschland war es anfangs nicht möglich, Notrufe ĂŒber VoLTE abzusetzen. Die EndgerĂ€te erkannten, dass ein Notruf abgesetzt werden sollte, und wechselten automatisch nach GSM bzw. UMTS (CSFB). Inzwischen ist entsprechende Technik nachgerĂŒstet (Telekom und Telefonica seit 2016; Vodafone spĂ€ter) (ETSI TS 124 008).
Technische Daten
GĂ€ngige LTE-Kategorien und Datenraten
| Kategorie | Downstream | Upstream | Downlink-Carrier max. | MIMO max. | Downstream-Modulation max. |
|---|---|---|---|---|---|
| Cat 4 | 0 150 MBit/s | 50 MBit/s | 1 | 2Ă2 | 64 QAM |
| Cat 6 | 0 300 MBit/s | 50 MBit/s | 2 | 4Ă4 | 64 QAM |
| Cat 9 | 0 450 MBit/s | 50 MBit/s | 3 | 4Ă4 | 64 QAM |
| Cat 12 | 0 600 MBit/s | 150 MBit/s (Cat 13) | 3 | 4Ă4 | 256 QAM |
| Cat 15 | 0 800 MBit/s | 225 MBit/s | 5 | 4Ă4 | 256 QAM |
| Cat 16 | 1000 MBit/s | â (Upstream fĂ€llt in andere Kategorie) | 5 | 4Ă4 | 256 QAM |
| Cat 18 | 1200 MBit/s | â (Upstream fĂ€llt in andere Kategorie) | 32 | 8Ă8 | 256 QAM |
Quelle:cite-ref-29[29]
Bandbreiten und Signalstruktur
| Eigenschaft | Kanalbreite | Kanalbreite | Kanalbreite | Kanalbreite | Kanalbreite | Kanalbreite |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenschaft | 1,4 MHz | 3 MHz | 5 MHz | 10 MHz | 15 MHz | 20 MHz |
| Signalbandbreite | 1,08 MHz | 2,7 MHz | 4,5 MHz | 9,0 MHz | 13,5 MHz | 18,0 MHz |
| Anzahl OFDM -TrÀger | 72 | 180 | 300 | 600 | 900 | 1200 |
| Anzahl Physical Resource Blocks a | 6 | 15 | 25 | 50 | 75 | 100 |
| Anzahl Resource Elements b pro Frame c (Normal Cyclic Prefix Mode) | 10080 | 25200 | 42000 | 84000 | 126000 | 168000 |
| Anzahl Resource Elements pro Frame (Extended Cyclic Prefix Mode) | 8640 | 21600 | 36000 | 72000 | 108000 | 144000 |
| Anzahl Reference Signals a (RS) je Frame (Antennenports 0 und 1 / 2 und 3) | 480/240 | 1200/600 | 2000/1000 | 4000/2000 | 6000/3000 | 8000/4000 |
1 Physical Resource Block (PRB) â 12 OFDM-TrĂ€ger â 180 kHz
1 Resource Element (RE) â 1 OFDM-TrĂ€ger (15 kHz) Ă 1 OFDM-Symbol
1 Frame â 10 ms
FrequenzbÀnder
Alle Frequenzen sind hier in Megahertz (MHz) angegeben. Die BÀnder 46, 47 und 49 können nicht mit 15 MHz Bandbreite betrieben werden.
| E-UTRA Band | Duplex Mode | Name | Uplink | Downlink | DuplexlĂŒcke | KanalÂbandbreiten (von/bis) [ 30 ] [ 31 ] | KanalÂbandbreiten (von/bis) [ 30 ] [ 31 ] | Cluster | Geographischer Bereich [ 32 ] |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | FDD | 2100 | 1920â1980 | 2110â2170 | 190 | 5 | 20 | 1695â2200 | Global |
| 2 | FDD | 1900 PCS | 1850â1910 | 1930â1990 | 80 | 1,4 | 20 | 1695â2200 | NAR (Nordamerika) |
| 3 | FDD | 1800 + | 1710â1785 | 1805â1880 | 95 | 1,4 | 20 | 1695â2200 | Global |
| 4 | FDD | AWS-1 | 1710â1755 | 2110â2155 | 400 | 1,4 | 20 | 1695â2200 | NAR (Nordamerika) |
| 5 | FDD | 850 | 824â849 | 869â894 | 45 | 1,4 | 10 | 698â960 | NAR (Nordamerika) |
| 6 | FDD | 850 Japan | 830â840 | 875â885 | 45 | 5 | 10 | 698â960 | APAC (Asien-Pazifik) |
| 7 | FDD | 2600 | 2500â2570 | 2620â2690 | 120 | 5 | 20 | 2496â2690 | EMEA |
| 8 | FDD | 900 GSM | 880 â 915 | 925â960 | 45 | 1,4 | 10 | 698â960 | Global [ 33 ] |
| 9 | FDD | 1800 | 1749,9â1784,9 | 1844,9â1879,9 | 95 | 5 | 20 | 1695â2200 | APAC (Asien Pacific) |
| 10 | FDD | AWS-3 | 1710â1770 | 2110â2170 | 400 | 5 | 20 | 1695â2200 | NAR (Nordamerika) |
| 11 | FDD | 1500Lower | 1427,9â1447,9 | 1475,9â1495,9 | 48 | 5 | 10 | 1427â1518 | Japan |
| 12 | FDD | 700a | 699â716 | 729â746 | 30 | 1,4 | 10 | 698â960 | NAR (Nordamerika) |
| 13 | FDD | 700c | 777â787 | 746â756 | â31 | 5 | 10 | 698â960 | NAR (Nordamerika) |
| 14 | FDD | 700 PS | 788â798 | 758â768 | â30 | 5 | 10 | 698â960 | NAR (Nordamerika) |
| 17 | FDD | 700b | 704â716 | 734â746 | 30 | 5 | 10 | 698â960 | NAR (Nordamerika) |
| 18 | FDD | 800 Lower | 815â830 | 860â875 | 45 | 5 | 15 | 698â960 | Japan |
| 19 | FDD | 800 Upper | 830â845 | 875â890 | 45 | 5 | 15 | 698â960 | Japan |
| 20 | FDD | 800 DD | 832 â 862 | 791â821 | â41 | 5 | 20 | 698â960 | EMEA (Europe Middle East and Africa) [ 34 ] |
| 21 | FDD | 1500 upper | 1447,9â1462,9 | 1495,9â1510,9 | 48 | 5 | 15 | 1427â1518 | Japan |
| 22 | FDD | 3500 | 3410â3490 | 3510â3590 | 100 | 5 | 20 | 3400â3800 | EMEA (Europe Middle East and Africa) |
| 23 | FDD | 2000 S-band | 2000â2020 | 2180â2200 | 180 | 1,4 | 20 | 1695â2200 | NAR (Nordamerika) |
| 24 | FDD | 1600 L-band | 1626,5â1660,5 | 1525â1559 | â101,5 | 5 | 10 | 1525â1660,5 | NAR (Nordamerika) |
| 25 | FDD | 1900+ | 1850â1915 | 1930â1995 | 80 | 1,4 | 20 | 1695â2200 | NAR (Nordamerika) |
| 26 | FDD | 850+ | 814â849 | 859â894 | 45 | 1,4 | 15 | 698â960 | NAR (Nordamerika) |
| 27 | FDD | 800 SMR | 807â824 | 852â869 | 45 | 1,4 | 10 | 698â960 | NAR (Nordamerika) |
| 28 | FDD | 700 APT | 703â748 | 758 â 803 | 55 | 3 | 20 | 698â960 | APAC, EU [ 35 ] [ 36 ] |
| 29 | FDD | 700 d | â | 717â728 | â | 3 | 10 | 698â960 | NAR (Nordamerika) |
| 30 | FDD | 2300 WCS | 2305â2315 | 2350â2360 | 45 | 5 | 10 | 2300â2400 | NAR (Nordamerika) |
| 31 | FDD | 450 | 452,5â457,5 | 462,5â467,5 | 10 | 1,4 | 5 | 450â467,5 | Global [ 37 ] |
| 32 | FDD | 1500 L-band | - | 1452â1496 | â | 5 | 20 | 1427â1518 | EMEA (Europe Middle East and Africa) |
| 33 | TDD | TD 1900 | 1900â1920 | 1900â1920 | â | 5 | 20 | 1695â2200 | EMEA (Europe Middle East and Africa) |
| 34 | TDD | TD 2000 | 2010â2025 | 2010â2025 | â | 5 | 15 | 1695â2200 | EMEA (Europe Middle East and Africa) |
| 35 | TDD | TD PCS Lower | 1850â1910 | 1850â1910 | â | 1,4 | 20 | 1695â2200 | NAR (Nordamerika) |
| 36 | TDD | TD PCS Upper | 1930â1990 | 1930â1990 | â | 1,4 | 20 | 1695â2200 | NAR (Nordamerika) |
| 37 | TDD | TD PCS Center-Gap | 1910â1930 | 1910â1930 | â | 5 | 20 | 1695â2200 | NAR (Nordamerika) |
| 38 | TDD | TD 2600 | 2570â2620 | 2570â2620 | â | 5 | 20 | 2496â2690 | EMEA (Europe Middle East and Africa) |
| 39 | TDD | TD 1900+ | 1880â1920 | 1880â1920 | â | 5 | 20 | 1695â2200 | China |
| 40 | TDD | TD 2300 | 2300â2400 | 2300â2400 | â | 5 | 20 | 2300â2400 | China |
| 41 | TDD | TD 2600+ | 2496â2690 | 2496â2690 | â | 5 | 20 | 2496â2690 | Global |
| 42 | TDD | TD 3500 | 3400â3600 | 3400â3600 | â | 5 | 20 | 3400â3800 | |
| 43 | TDD | TD 3700 | 3600â3800 | 3600â3800 | â | 5 | 20 | 3400â3800 | |
| 44 | TDD | TD 700 | 703â803 | 703â803 | â | 3 | 20 | 698â960 | APAC (Asien-Pazifik) |
| 45 | TDD | TD 1500 | 1447â1467 | 1447â1467 | â | 5 | 20 | 1427â1518 | China |
| 46 | TDD | TD Unlicenced | 5150â5925 | 5150â5925 | â | 10 | 20 | 5150â5925 | Global |
| 47 | TDD | TD V2X | 5855â5925 | 5855â5925 | â | 10 | 20 | 5150â5925 | Global |
| 48 | TDD | TD 3600 | 3550â3700 | 3550â3700 | â | 5 | 20 | 3400â3800 | Global |
| 49 | TDD | TD 3600r | 3550â3700 | 3550â3700 | â | 10 | 20 | 3400â3800 | Global |
| 50 | TDD | TD 1500+ | 1432â1517 | 1432â1517 | â | 3 | 20 | 1427â1518 | EU |
| 51 | TDD | TD 1500- | 1427â1432 | 1427â1432 | â | 3 | 5 | 1427â1518 | EU |
| 52 | TDD | TD 3300 | 3300â3400 | 3300â3400 | â | 5 | 20 | 3300â3400 | |
| 53 | TDD | TD 2500 | 2483,5â2495 | 2483,5â2495 | â | 1,4 | 10 | 2483,5â2495 | |
| 54 | TDD | TD 1700 | 1670â1675 | | - | 1,4 | 20 | 1670â1675 | |
| 65 | FDD | 2100+ | 1920â2010 | 2110â2200 | 190 | 1,4 | 20 | 1695â2200 | Global |
| 66 | FDD | AWS | 1710â1780 | 2110â2200 | 400 | 1,4 | 20 | 1695â2200 | NAR (Nordamerika) |
| 67 | SDL | 700 EU | â | 738â758 | â | 5 | 20 | 698â960 | EMEA (Europe Middle East and Africa) [ 38 ] (Downlink only) |
| 68 | FDD | 700 ME | 698â728 | 753â783 | 55 | 5 | 15 | 698â960 | EMEA (Europe Middle East and Africa) [ 39 ] |
| 69 | SDL | DL b38 | â | 2570â2620 | â | 5 | 20 | 2496â2690 | |
| 70 | FDD | AWS4 | 1695â1710 | 1995â2020 | 300 | 5 | 20 | 1695â2200 | NAR (Nordamerika) |
| 71 | FDD | 600 | 663â698 | 617â652 | â46 | 5 | 20 | 617â698 | NAR (Nordamerika) |
| 72 | FDD | 450 PMR/PAMR | 451â456 | 461â466 | 10 | 1,4 | 5 | 450â467,5 | EMEA (Europe Middle East and Africa) [ 40 ] |
| 73 | FDD | 450 APEC | 450â455 | 460â465 | 10 | 1,4 | 5 | 450â467,5 | APAC (Asien-Pazifik) [ 41 ] |
| 74 | FDD | L-Band | 1427â1470 | 1475â1518 | 48 | 1,4 | 20 | 1427â1518 | NAR (Nordamerika) |
| 75 | SDL | DL-b50 | â | 1432â1517 | â | 5 | 20 | 1427â1518 | EU |
| 76 | SDL | DL-b51 | â | 1427â1432 | â | 5 | 5 | 1427â1518 | EU |
| 85 | FDD | 700 a+ | 698â716 | 728â746 | 30 | 5 | 10 | 698â960 | NAR (Nordamerika) |
| 87 | FDD | 410 | 410â415 | 420â425 | 10 | 1,4 | 5 | 410â427 | EMEA (Europe Middle East and Africa) [ 42 ] |
| 88 | FDD | 410+ | 412â417 | 422â427 | 10 | 1,4 | 5 | 410â427 | EMEA (Europe Middle East and Africa) [ 43 ] |
| 103 | FDD | NB-Iot | 787â788 | 757â758 | â30 | | | 698â960 | |
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In Deutschland verwendete Frequenzen
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Band 32: von
Deutscher Telekom
und Vodafone (nur Downlink) fĂŒr LTE verwendet
Band 8 (LTE900): Telekom (10MHz LTE, 5MHz GSM. Vodafone(5MHz LTE und 5MHz GSM) und Telefonica(5MHz LTE und 5Mhz GSM)
ï»ż
In Deutschland von Vodafone fĂŒr LTE verwendete Frequenzen, auch in CA mit anderen Frequenzen
LTE-Situation verschiedener LĂ€nder
Deutschland
Frequenzversteigerung 2010
â
Hauptartikel
:
âFrequenzversteigerung 2010â im Artikel Digitale Dividende
Die Bundesnetzagentur versteigertecite-ref-46[46] vom 12. April 2010 bis zum 20. Mai 2010 Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1800 MHz (bisher durch die Bundeswehr genutzt), 2 GHz (ehemalige Quam- und Mobilcom-Lizenzen fĂŒr UMTS) und 2,6 GHz fĂŒr den drahtlosen Netzzugang zum Angebot von Telekommunikationsdiensten. Die Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1800 MHz und 2,6 GHz werden von den drei deutschen Mobilfunkanbietern Telekom Deutschland, Vodafone und TelefĂłnica fĂŒr LTE genutzt. Die Bundesnetzagentur erzielte durch diese Auktion einen Erlös von 4,38 Mrd. Euro.cite-ref-47[47]
Am 30. August 2010 wurden die bis dahin abstrakt zugewiesenen Frequenzen in den Bereichen 800 MHz und 2,6 GHz zugeordnet.cite-ref-48[48]
Frequenzversteigerung 2015
â
Hauptartikel
:
Digitale Dividende II
Die Bundesnetzagentur versteigerte zwischen dem 27. Mai 2015 und dem 19. Juli 2015 erneut Frequenzen fĂŒr den Mobilfunk. Diese Frequenzen liegen im Bereich 700 MHz (damals DVB-T), 900 MHz (zurzeit GSM und LTE),cite-ref-49[49] 1500 MHz, 1800 MHz (zurzeit LTE und GSM). Die Auktion erbrachte der Bundesnetzagentur einen Erlös von 5,08 Milliarden Euro. Alle drei deutschen Mobilfunknetzbetreiber (Deutsche Telekom, Vodafone und TelefĂłnica) waren als Auktionsteilnehmer zugelassen.cite-ref-50[50]
1800-MHz-Frequenzband ( E-UTRA Band 3)
Alle deutschen Anbieter verwenden das 1800-MHz-Band fĂŒr LTE.
800-MHz-Frequenzband (E-UTRA Band 20, Digitale Dividende der EU)
| Nutzer | Uplink | Downlink | Preis |
|---|---|---|---|
| Deutsche Telekom | 852â862 MHz | 811â821 MHz | 1,153 Mrd. ⏠|
| Vodafone | 842â852 MHz | 801â811 MHz | 1,210 Mrd. ⏠|
| Oâ | 832â842 MHz | 791â801 MHz | 1,212 Mrd. ⏠|
Da Frequenzen im 800-MHz-Bereich fĂŒr die FernsehĂŒbertragung und zum Beispiel auch drahtlose Mikrofone verwendet werden oder wurden, war die Vergabe der Frequenzen in diesem Bereich umstritten. So kollidierte in MĂŒnchen ein gemischter privater sowie in NĂŒrnberg ein RTL-Multiplex des digitalen Antennenfernsehens mit LTE. WĂ€hrend der gemischte private Multiplex auf einen anderen Kanal umzog, beendete RTL seine DVB-T-Ausstrahlung in NĂŒrnberg. Schlecht abgeschirmte Kabelfernsehnetze sorgen fĂŒr wechselseitige Störungen, da hier der Frequenzbereich bis 862 MHz genutzt wird. Siehe auch Digitale Dividende.
2,6-GHz-Frequenzband (E-UTRA Band 7 und Band 38)
| Nutzer | Frequenzduplex (FDD) | Frequenzduplex (FDD) | Frequenzduplex (FDD) | Zeitduplex (TDD) | Zeitduplex (TDD) |
|---|---|---|---|---|---|
| Nutzer | Uplink | Downlink | Preis | Uplink+Downlink | Preis |
| Deutsche Telekom | 2520â2540 MHz | 2640â2660 MHz | 0 76,228 Mio. ⏠| 2605â2610 MHz | 0 8,598 Mio. ⏠|
| Vodafone | 2500â2520 MHz | 2620â2640 MHz | 0 73,464 Mio. ⏠| 2580â2605 MHz | 44,960 Mio. ⏠|
| O 2 | 2540â2570 MHz | 2660â2690 MHz | 108,085 Mio. ⏠| 2570â2580 MHz 2610â2620 MHz | 16,502 Mio. ⏠16,458 Mio. ⏠|
VerfĂŒgbarkeit in Deutschland
Derzeit nutzen alle drei deutschen Mobilfunknetzbetreiber die Möglichkeit von LTE.
| Netzbetreiber | LaufzeitvertrÀge | Prepaid | Fremdmarken |
|---|---|---|---|
| TelefĂłnica | ja | ja | ja |
| Telekom | ja | ja | ja |
| Vodafone | ja | ja | ja |
| Stand: 25. Juli 2021 | Stand: 25. Juli 2021 | Stand: 25. Juli 2021 | Stand: 25. Juli 2021 |
Ăsterreich
2,6-GHz-Frequenzband (E-UTRA Band 7 und Band 38)
| Nutzer | Frequenzduplex (FDD) | Frequenzduplex (FDD) | Zeitduplex (TDD) | Preis 2010 |
|---|---|---|---|---|
| Nutzer | Uplink | Downlink | Uplink+Downlink | Preis 2010 |
| A1 Telekom Austria | 2500â2520 MHz | 2620â2640 MHz | 2595â2620 MHz | 13,248 Mio. ⏠|
| Magenta Telekom | 2520â2540 MHz | 2640â2660 MHz | â | 11,247 Mio. ⏠|
| Orange Austria | 2540â2550 MHz | 2660â2670 MHz | â | 4 Mio. ⏠|
| Hutchison Drei Austria | 2550â2570 MHz | 2670â2690 MHz | 2570â2595 MHz | 11,03 Mio. ⏠|
Orange wurde mittlerweile an Hutchison Drei Austria verkauft, deswegen sind auch die Frequenzen von Orange in den Besitz von Hutchison Drei Austria ĂŒbergegangen.
800-, 900-, 1800-MHz-FrequenzbĂ€nder in Ăsterreich
Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/2013
Wie von der RTR 2012 angekĂŒndigt, sollte Anfang September 2013 die Versteigerung von 28 Blöcken in den BĂ€ndern 800, 900 und 1800 MHz starten. Vor der eigentlichen Auktion konnten Newcomer zwei Frequenzblöcke zu einem niedrigeren Preis ersteigern. Die Auktion erfolgte geheim, erst die Ergebnisse wurden veröffentlicht.cite-ref-hb-8696618-52-0[52]
Streit um Lizenzlaufzeiten: T-Mobile kritisierte, dass mit dieser Versteigerung Frequenzen (800 und 900 MHz) ab 2016 bzw. 2018 neu verfĂŒgbar gemacht werden sollten, die noch bis 2019 als GSM-Frequenzen zur VerfĂŒgung stehen sollten und fĂŒr die das Unternehmen Lizenzen bezahlt hatte, die noch mehrere Millionen ⏠Bilanzwert hatten.cite-ref-hb-8587380-53-0[53] Am 21. Oktober 2013 wurde bekannt, dass A1 fast 1 Mrd. âŹ, T-Mobile rund 700 Mio. ⏠und Hutchison Drei Austria rund 300 Mio. ⏠zahlen werde. Die ersteigerten BĂ€nder konnten auch bzw. das 800-MHz-Band nur fĂŒr LTE genutzt werden.cite-ref-54[54]
Ausgang der Auktion:cite-ref-55[55]
| MHz | A1 | Magenta Telekom | Hutchison Drei Austria |
|---|---|---|---|
| 800 | 2Ă20 | 2Ă10 | - |
| 900 | 2Ă15 | 2Ă15 | 2Ă5 |
| 1800 | 2Ă35 | 2Ă20 | 2Ă20 |
| Total | 2Ă70 | 2Ă45 | 2Ă25 |
| Anteil | 50 % | 32 % | 18 % |
In der Auktion 2020 (Laufzeit bis 31. Dezember 2044) erhielten die Netzbetreiber folgen Frequenzblöcke (in MHz):cite-ref-56[56]
| MHz | A1 Austria Telekom | Magenta Telekom | Hutchison Drei Austria |
|---|---|---|---|
| 1500 | 30 | 20 | 30 |
| 2100 | 25 | 15 | 20 |
| 700 | | 20 | 10 |
Schweiz
Im Februar 2012 wurden in einer einzigartigen Auktion sĂ€mtliche bestehenden und neuen Mobilfunkfrequenzen neu vergeben. Die Konzessionen wurden technologieneutral erteilt, womit in der Schweiz folgende FrequenzbĂ€nder potenziell fĂŒr den Einsatz von LTE geeignet sind:
| Frequenz | E-UTRA Band | Bandbreite | Duplexverfahren | Ab LTE-Release | Swisscom | Sunrise | Salt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 800 MHz | XX (20) | 2Ă30 MHz | FDD | Rel. 9 | 2Ă10 MHz | 2Ă10 MHz | 2Ă10 MHz |
| 900 MHz | VIII (8) | 2Ă35 MHz | FDD | Rel. 8 | 2Ă15 MHz | 2Ă15 MHz | 2Ă5 MHz |
| 1800 MHz | III (3) | 2Ă75 MHz | FDD | Rel. 8 | 2Ă30 MHz | 2Ă20 MHz | 2Ă25 MHz |
| 2100 MHz | I (1) | 2Ă60 MHz | FDD | Rel. 8 | 2Ă30 MHz | 2Ă10 MHz | 2Ă20 MHz |
| 2600 MHz | VII (7) XXXVIII (38) | 2Ă70 MHz 1Ă50 MHz | FDD TDD | Rel. 8 | 2Ă20 MHz 1Ă45 MHz | 2Ă25 MHz â | 2Ă20 MHz â |
Die neuen Mobilfunkfrequenzen wurden den Unternehmen Swisscom, Sunrise Communications und Salt Mobile zugeteilt und brachten dem Bund rund eine Milliarde Schweizer Franken ein.cite-ref-57[57] Die aktuell fĂŒr LTE eingesetzten FrequenzbĂ€nder sind unter Mobilfunkfrequenzen in der Schweiz ersichtlich.
Im September 2010 schaltete Swisscom in der Stadt Grenchen erstmals ein LTE-Testnetz im Frequenzband 2600 MHz auf. Nach erfolgreich verlaufenem Feldversuch startete Swisscom im November 2011 mit einem LTE-Pilotprojekt im Frequenzband 1800 MHz in der Alpenstadt Davos. Im Dezember 2011 kamen Grindelwald, Gstaad, Leukerbad, Montana, Saas-Fee und St. Moritz/Celerina als weitere Pilotprojekte hinzu. Ab Januar 2012 konnte LTE auch in ausgewÀhlten Swisscom-Shops im Frequenzband 2600 MHz getestet werden.
Swisscom nahm ihr LTE-Netz am 29. November 2012 als erstes Netz der Schweiz kommerziell in Betrieb. Im Mai 2013 erhöhte Swisscom die maximale Empfangsrate auf 150 Mbit/s und kĂŒndigte an, LTE im Juli 2013 auch fĂŒr Prepaid-Kunden freizuschalten. Das LTE-Netz von Swisscom steht im MĂ€rz 2014 in 1400 Orten zur VerfĂŒgung und versorgte bereits 91 % der Bevölkerung. Swisscom fĂŒhrte am 21. Juni 2013 als erster Anbieter der Schweiz LTE-Roaming ein, womit europĂ€ische Mobilfunknutzer erstmals LTE-Netze auf anderen Kontinenten nutzen konnten.cite-ref-58[58] Gestartet wurde das LTE-Roaming mit SĂŒdkorea. Am 16. Juni 2014 fĂŒhrte Swisscom als erster Anbieter LTE advanced in der Schweiz ein. Die Erweiterung war vorerst in den Bahnhöfen Bern und Lausanne verfĂŒgbar; ab Juli 2014 wurden weitere stark frequentierte Standorte ausgebaut.cite-ref-59[59]
Am 28. Mai 2013 startete Orange (heute Salt Mobile) als zweiter Mobilnetzbetreiber mit seinem LTE-Netz in 113 Orten und einer Abdeckung von 35 % der Bevölkerung. Als erster Anbieter im Schweizer Mobilfunkmarkt bot Orange LTE auch fĂŒr Prepaid-Kunden an. Orange erreicht mit seinem LTE-Netz Ende 2014 90 % der Bevölkerung.cite-ref-60[60]
Der Netzbetreiber Sunrise schaltete am 19. Juni 2013 sein LTE-Netz fĂŒr den kommerziellen Betrieb frei. WĂ€hrend das Netz anfĂ€nglich nur 22 % der Bevölkerung versorgte, erreichte es im Dezember 2013 eine Abdeckung von 50 %.cite-ref-61[61]
Spanien
In Spanien kam der LTE-Netzausbau anfangs sehr schleppend voran, TelefĂłnica hatte nur LTE-Testnetze in Madrid und Barcelona aufgebaut. Vodafone Spanien startete am 29. Mai 2013 sein LTE-Netzwerk in der Kategorie-4 mit bis zu 150 Megabit/s Empfangs- und 50 Megabit/s Senderate und nutzte die LTE-Frequenzen 1800 MHz und 2600 MHz.cite-ref-62[62]
Weltweit
Weltweit werden unterschiedliche FrequenzbÀnder genutzt:cite-ref-63[63]
⹠Nordamerika: HauptsÀchlich 700 MHz (Band 13/17) (AT&T, Verizon) und 1700/2100 MHz (Band 4) (AT&T, T-Mobile, Verizon); sowie 1900 MHz (Band 2/25) (AT&T, Sprint), sowie 2600 MHz (Band 7) in Kanada (Bell, Rogers)
âą SĂŒdamerika: 1700 MHz (Band 4), 1800 MHz, 1900 MHz, 2600 MHz
âą Osteuropa: 800 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 2300 MHz und 2600 MHz
âą Asia-Pazifik: 850 MHz, 1500 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz, 2300 MHz, 2500 MHz
âą Westeuropa, Mittlerer Osten und Afrika: 800 MHz (B20), 900 MHz (B8), 1800 MHz (B3) und 2600 MHz (B7)
Siehe auch
Literatur
âą Khaled Fazel, Stefan Kaiser: Multi-Carrier and Spread Spectrum Systems: From OFDM and MC-CDMA to LTE and WiMAX. 2. Auflage. Wiley & Sons, Chichester 2008, ISBN 978-0-470-99821-2.
âą Erik Dahlman, Stefan Parkvall, Johan Sköld, Per Beming: 3G Evolution â HSPA and LTE for Mobile Broadband. 2. Auflage. Academic Press, Oxford 2008, ISBN 978-0-12-374538-5.
âą Dan Forsberg, GĂŒnther Horn, Wolf-Dietrich Moeller, Valtteri Niemi: LTE Security. 2. Auflage. John Wiley & Sons Ltd, Chichester 2013, ISBN 978-1-118-35558-9.
Weblinks
Commons
: LTE
â Sammlung von Bildern
âą LTE/SAE, 3GPP.ORG, Englisch
Einzelnachweise
cite-note-11. â Worldâs first LTE demonstration (Memento vom 5. Oktober 2011 im Internet Archive), Nomor Research
cite-note-22. â Researchers at Nokia Siemens Networks double the capacity in uplink using Virtual MIMO in LTE networks.
cite-note-33. â Nokia Siemens Networks extends #TD-LTE speed record in China
cite-note-44. â Ericsson to make world-first demonstration of end-to-end LTE call on handheld devices at Mobile World Congress, Barcelona (Memento vom 9. September 2009 im Internet Archive)
cite-note-55. â 250 Mbps Downlink in Super 3G Field Experiment (Memento vom 12. August 2008 im Internet Archive), NTT DoCoMo Achieves
cite-note-66. â LG zeigt ersten Nachfolger von UMTS: LTE-Modem mit 100 Mbit/s (Memento vom 27. Januar 2009 im Internet Archive), Allround-pc.com, 19. Dezember 2008
cite-note-77. â Achim Sawall: Erste 4G-Mobilfunknetze in Stockholm und Oslo in Betrieb. In: golem.de. 14. Dezember 2009, abgerufen am 7. Juli 2017.
cite-note-88. â TeliaSonera: LTE-Offensive in Nordeuropa gestartet. In: onlinekosten.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 17. April 2015; abgerufen am 7. Juli 2017.
cite-note-99. â TeliaSonera reaches 100,000 LTE users; prepares for upsurge this year. In: telegeography.com. Abgerufen am 7. Juli 2017 (englisch).
cite-note-1010. â LTE Ausbau in Deutschland und Europa. In: Internetanbieter.eu. Abgerufen am 7. Juli 2017.
cite-note-1111. â Deutsche Telekom nimmt ersten LTE-Sender in Betrieb. In: teltarif.de. Abgerufen am 7. Juli 2017.
cite-note-1212. â GrĂŒnes Licht fĂŒr 4G: Netztechnik startklar in Brandenburg (Memento vom 13. Mai 2011 im Internet Archive)
cite-note-1313. â Daniel A. J. Sokolov: LTE in Ăsterreich gestartet. heise online, 20. Oktober 2010, abgerufen am 21. Oktober 2010.
cite-note-1414. â Kai Spriestersbach: Vodafone bietet erstmals LTE fĂŒr Endkunden an. ltevertrag.net, 1. Dezember 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 19. Januar 2012; abgerufen am 17. Dezember 2010.
cite-note-1515. â Tobias: Vodafone bietet LTE Tarife mit Telefonie an. vodafone-lte.de, 15. MĂ€rz 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. Februar 2011; abgerufen am 30. April 2011.
cite-note-1616. â LTE-Netzabdeckungskarten: Telekom-Karte, abgerufen am 12. Mai 2016.
cite-note-1717. â DĂŒsseldorf und Köln mit LTE, ltemap.de, 2. September 2011
cite-note-1818. â O2 startet LTE-Betrieb, internetanbieter.info, 21. Juni 2012
cite-note-1919. â LTE Ausbau â Stand SpĂ€tsommer 2013. In: lte-vergleich.net. Archiviert vom Original am 23. Februar 2017; abgerufen am 7. Juli 2017.
cite-note-2020. â Mehr als 70 % des Netzes modernisiert, Vodafone, 26. Mai 2015
cite-note-2121. â Interview mit Markus Oliver Göbel, TelefĂłnica Deutschland, abgerufen am 29. Mai 2013
cite-note-2222. â E-Plus startet Anfang MĂ€rz mit LTE fĂŒr alle Prepaid- und Vertrags-Kunden, teltarif.de, 20. Februar 2014
cite-note-2323. â LTE von E-Plus: TelefĂłnica schaltet Netz sukzessive ab
cite-note-2424. â LTE UE Category and Class Definitions. radio-electronics.com. Abgerufen am 30. August 2013
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